Veranstaltungsort

Spitäle Würzburg

Veranstalter
Fränkischer Klein- und Obstbrennerverband
Ansprechpartner
Andrea Bätz
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Was den Verband schon lange umtrieb war die Tatsache, dass die Partnerin von Herrn Flach bis dato nirgends in Erscheinung getreten war, in keiner Chronik, in keinem Archiv. Herr Flach hingegen war bekannt wie ein bunter Hund. Ihn kannten nicht nur die den edlen Destillaten nahe stehenden  - nein, er war auch in Westentaschen, Jacken und Manteltaschen oft zu finden. Doch was war mit Frau Flach? 

Im Rahmen einer Seminararbeit erarbeiteten sieben Studentinnen und Studenten der Fakultät „Gestaltung“ im Laufe des Sommersemesters, fachlich unterstützt durch ihre Studien-Betreuerinnen Frau Nolte und Frau Glaser ihre jeweiligen Interpretationen von Frau Flach. 

Am Ende hatten die Studentinnen und Studenten in ihren Arbeiten ganz eigene Ansätze zur Gestaltung der gesuchten Gefäße gefunden. Mit kreativen Ansätze hinterfragten sie dabei Geschlechterrollen und Zuweisungen, die durch das Thema vorgegeben waren.   

Die Aufgabenstellung des Projektes „Frau Flach“ verlangte nach einem Behältnis mit ca. 200ml Inhalt, welches unauffällig in der Kleidung oder ganz offensiv als Schmuckstück getragen werden könne. Erlaubt waren Materialien wie Glas, Porzellan, Silber oder Edelstahl sowie Lederbezüge. 

Die vorgelegten Entwürfe umfassten eine große Bandbreite: Von der Zahlen-Formen-Spielerei eines Trinkgefäßes, einer Jakobsmuschel (Geburt der Venus, Brunelleschi), über einen Handschmeichler in Form eines flachen Kiesels bis zum portionierten Trinkgenuss aus der Drehflasche. 

     Zahlenspiel     Venusmuschel     Handschmeichler     portionierter Trinkgenuss

Im Vorfeld einer großen Feierstunde am 11.11.2025 – dem Abschluss des verbandseigenen Jubiläumsjahres - fand sich eine Jury aus Künstlern, einer Silberschmiedin und Brennern zur Begutachtung der Entwürfe zusammen. Bewertet wurden sowohl Konzeption, Funktionalität als auch Design. 

Das Ergebnis der Jury bildete beim anschließenden Jubiläumsevent die Grundlage zur Vergabe von drei Siegerprämien für:

Eine traditionelle Umhängeflasche (Platz 3) eine griffig-hochgezogene freien Form (Platz 2) bis hin zum Genuss- und Selbstverteidigungs-Gefäß (Platz 1).

  Die vorgelegten Entwürfe umfassten eine große Bandbreite: Von der Zahlen-Formen-Spielerei eines Trinkgefäßes, einer Jakobsmuschel (Geburt der Venus, Brunelleschi), über einen Handschmeichler in Form eines flachen Kiesels bis zum portionierten Trinkgenuss aus der Drehflasche. 

     Zahlenspielerei     Venusmuschel     Handschmeichler     portionierter Trinkgenuss

Im Vorfeld der großen Feierstunde am 11.11.2025 – dem Abschluss des verbandseigenen Jubiläumsjahres - fand sich eine Jury aus Künstlern, einer Silberschmiedin und Brennern zur Begutachtung der Entwürfe zusammen. Bewertet wurden sowohl Konzeption, Funktionalität als auch Design. 

Das Ergebnis der Jury bildete beim anschließenden Jubiläumsevent die Grundlage zur Vergabe von drei Siegerprämien für:

Eine traditionelle Umhängeflasche (Platz 3) eine griffig-hochgezogene freien Form (Platz 2) bis hin zum Genuss- und Selbstverteidigungs-Gefäß (Platz 1).

  1. Platz           2. Platz          3. Platz

                           1. Platz                                2. Platz                            3. Platz

Als Austragungsort war mit dem „Spitäle“, dem Kunstausstellungsgebäude der VKU (Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens), ein würdiger Rahmen gefunden worden. Sowohl die Entwurfskizzen als auch die Entwürfe selbst, ergänzt durch großflächige Präsentationstableaus fanden hier genügend Raum und konnten von den anwesenden Gästen in aller Ruhe bestaunt werden. 

So hatte denn die Suche nach Frau Flach am Ende noch einen guten Ausgang und es kam nach einer langen Zeit des Wirkens im Verborgenen am Ende für Frau Flach doch noch zu einem ihr würdigen Auftritt auf der großen Bühne. 

Bis 2018 präsentierten im Freilandmuseum Fladungen Brenner des Rhön-Grabfeld-Kreises ihr Handwerk und ihre Produkte.

Die Museumsbrennerei lud jährlich ein zum Schaubrennen.

Ausstellungen und Kurzvorträge des Fränkischen Klein- u. Obstbrennerverbandes rundeten das Programm ab.